Durchs Rofangebirge

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Georg

Ob beim Drachenfliegen, beim Biken, beim Snowboarden oder bei der... Zum Autor

Der markante Gebirgsstock zwischen Achensee und Brandenberger Ache stellt eine geologische Besonderheit in dar: Hier ist der Kalk etwas härter und weniger brüchig als in den anderen Gebirgsgruppen der Nördlichen Kalkalpen. Das sieht man besonders eindrucksvoll an den fast senkrecht emporstehenden glatten Felswänden. Das Rofangebirge ist vergleichsweise klein und daher an einem Tag durchwanderbar.

 

Blick nach Steinberg und zum Guffert

 

Die mit 7 Stunden Gehzeit dennoch relativ lange Tageswanderung führt entlang der siebten Etappe des Adlerwegs von Steinberg am Rofan nach Maurach am Achensee. Das Auto läßt man am besten am Parkplatz der Rofanseilbahn stehen. Man geht rund 200 Meter unter der Bundesstraße durch zur Bushaltestelle und fährt mit dem Postbus über Achenkirch (hier umsteigen, der Anschlußbus wartet bereits) nach Steinberg zur Haltestelle beim Gasthaus Waldhäusl. Morgens gibt es gibt zwei Verbindungen, eine um 7.18h und die zweite um  9.23h. Die Fahrplanauskunft gibt es hier. Wenn man den späteren Bus nimmt sollte man allerdings etwas flotter wandern, damit man am Ende der Wanderung noch die letzte Bergbahn um 17 Uhr hinunter nach Maurach erreicht.

 

Am Zireiner See

 

Die Tour führt zunächst hinab zur Steinberger Ache und auf etwas breiteren Wegen direkt auf die mächtigen Rofangipfel zu. Erst im Schauertal beginnt der Pfad steiler emporzuziehen. Oben am Schauertalsattel angekommen glaubt man sich in einer anderen Welt: In einer Karstsenke (Doline) liegt malerisch eingebettet der Zireiner See, der mit rund 16° Wassertemperatur eine Abkühlung auch an heißen Tagen bietet. Vom See wandert man in Westlicher Richtung nocheinmal rund 400 Höhenmeter über den sogenannten Schafsteig bis knapp unter die Rofanspitze auf ca. 2.200 Meter Seehöhe. Von hier führt die Route mit nur mehr ganz kurzen Gegenanstiegen sanft abwärts zur Erfurter Hütte und der gleich daneben liegenden Bergstation der Rofanseilbahn.

 

Blick nach Westen ins Karwendel

 

Nach der Talfahrt mit der Seilbahn wartet noch ein Sprung in den schönen Achensee!

P.S. Die Passage über den Schafsteig erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (schwarzer Bergweg)!

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