Biketour auf die Buchackeralm

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Michael

Der begeisterte Kletterer Michael Walzer ist in seiner Freizeit... Zum Autor

Hallo alle zusammen,
am Wochenende war’s soweit – ich wollte wieder einmal meine Grenzen beim Mountainbiken ausloten und habe mir eine der anspruchsvollsten Touren bei mir in der Region (Kitzbüheler Alpen –  Ferienregion Hohe Salve) von Wörgl auf die Buchackeralm ausgesucht. Anspruchsvoll macht diese traumhafte Tour nicht die Länge von etwas mehr als
8 km, oder die Höhendifferenz von knapp 1.000m, sondern vielmehr die konstante Steigung die sich immer zwischen 15 – 20% bewegt und einem keinen wirklichen Ruhepunkt lässt.

Gestartet bin ich von Wörgl über den Angerberg nach Mariastein, von wo aus man sich zum eigentlichen Startpunkt das Gasthof Schlossblick teilweise über die Bundestraße und kleinen Fortwegen begibt. Der große Vorteil in der ersten halben Stunde liegt darin, dass alle Muskeln wirklich warm sind und man dann die kommende gute Stunde voll in die Pedale treten kann. Mit jeder Kehre macht man sichtlich Höhe und schraubt sich so über ca. 14 Kehren zu einem atemberaubenden Blick übers Inntal.

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Blick ins Inntal

Wer es schafft, sich mit dem wohlverdienten Weißbier und der Käsepressknödelsuppe noch etwas zu gedulden, kann noch 10 Minuten bis zum Gipfelkreuz weiterfahren oder einen Abstecher zur Hundsalm-Eishöhle machen. Belohnt wird man im ersten Ziel mit einem fantastischen Ausblick auf das Inntal und einem Besuch des Adlerhorstes mit den neuen Adlerblick-Ferngläsern – hier kreuzt man nämlich Tirols Weitewanderweg, den Adlerweg. Wenn man durch so ein Fernglas schaut erfährt man alle Namen der umliegenden Gipfel und sieht mit dem „Adlerblick“ die umliegende Bergwelt vom Wilden Kaiser über die Kitzbüheler Alpen bis hin zu den Zillertaler Alpen.

 

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Adlerhorst mit Adlerblick-Fernrohr auf 1458 m

 

 

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Zur Eis- und Tropfsteinhöhle, die wirklich einen Besuch wert ist, ich hab ’s leider dieses Mal nicht mehr geschafft, der Hunger und Durst waren einfach zu groß, deshalb also nichts wie runter auf die Buchackeralm zur Stärkung des leiblichen Wohls. Nach einer ausgiebigen Rast ging‘s dann in gemächlichem Tempo über die gleiche Strecke talwärts, die Bremsscheiben kommen bei so einer Steigung schon ganz schön ins glühen, aber runter geht’s eindeutig leichter als bergauf ;-)

Fazit: Die Tour verlangt einem konditionell wirklich einiges ab, man wird Gegenzug dafür auch mit einem einzigartigen Blick auf das Alpenvorland und die umliegende Bergwelt belohnt, der auch jeden Schweißtropfen wert ist!

 

Die Tourbeschreibung und genauen GPS-Tracks findet ihr unter: http://www.tourenwelt.at/radtour/160-buchacker.html

 

 

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