„Das Ambiente muss man erlebt haben“ – Almabtrieb in der Kelchsau

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Ines

Große Städte, helle Lichter: In Großstädten fühlt sich Ines... Zum Autor

Schon von weitem kann man sie hören. Zuerst die hellen Glocken, dann das Getrappel auf dem Kopfsteinplaster. Wenn das Vieh nach rund vier Monaten bei den traditionellen Almabtrieben in die Dörfer zurückkehrt, ist das jedes Mal ein Schauspiel, das Gäste und Einheimische gemeinsam feiern. „Der Brauch des Almabtriebs ist ein Zeichen der Dankbarkeit“, sagt Hans Feller, Obmann des Kelchsauer Almabtriebs. Ich habe mit ihm über die Faszination dieses bunten Spektakels gesprochen.

Was macht den Almabtrieb in der Kelchsau so besonders?
Unser Almabtrieb hat eine lange Tradition. Die alten Bauernhäuser in der Kelchsau schaffen ein besonderes Ambiente. Das merken auch die Besucher und sagen immer wieder, dass man die Stimmung nicht beschreiben kann – das muss man schon mit eigenen Augen gesehen haben.

Wie viele Personen sind in die Planung involviert, wie viele Gäste kommen?
Das Programm wird von vier Vereinen organisiert, die jeweils rund zehn Mitglieder haben. Ich schätze, dass bei jedem Almabtrieb zwischen 500 und 1.000 Zuschauer in die Kelchsau kommen. Für mehr Menschen hätten wir auch gar keinen Platz – und die urige Stimmung würde darunter leiden.

Was wird den Besuchern geboten?
Unser Programm startet schon um 9.30 Uhr früh, die Gäste können durch den Ort spazieren und sich am Bauernmarkt umsehen. Da gibt es Käse, Speck, Brot – alles direkt aus der Region. Später kann man traditionelle Hausmannskost aus dem Unterinntal probieren – von Brodakrapfen über Kiachln bis hin zu Kasspatzln und Knödeln. Ergänzend gibt es auch einen Handwerksmarkt, wo geschnitzt wird, wo Schafe geschoren werden und so weiter. Im ganzen Ort spielen verschiedene Musikgruppen, überall ist etwas los.

Wie viele Kühe werden durch das Dorf getrieben?
Pro Pass, also pro Bauer, werden bis zu 100 Tiere ins Tal getrieben. Das ergibt aufgrund des aufwändigen Schmucks, der den Kühen aufgesetzt wird, natürlich ein beeindruckendes Bild. Dazu kommen die Juchezer der begleitenden Hirten – so will es der Brauch!

Der Almabtrieb in der Kelchsau gehört zu den 10 prächtigsten Almabtrieben in Tirol.
Alle Termine findet ihr hier: www.tirol.at/almabtriebe

4 Kommentare

  • Wolfje
    Het is een genot om er naar te kijken.....in Nederland hebben ze veel koeien , maar zo iets zal je hier denk ik nooit te zien krijgen en daarom hebben we het in Oostenrijk maar bekeken ....geweldig mooi
  • Dany
    Ein Almabtrieb hat etwas Magisches. Kühe und Männer kommen von den Weiden wieder, nachdem sie den ganzen Sommer dort oben waren. Und auch, wenn man als Zuschauer keinen Liebsten hat, den man seit Monaten vermisst, bekommt man bei dem Anblick doch eine Gänsehaut. Die Stimmung ist einzigartig. Liebe Grüße aus St. Vigil in Enneberg
  • jean
    vorig jaar organiseerde ik een reis naar tirol voor de vereniging waar ik bij ben aangesloten. omdat kössen dicht bij onze verblijfplaats lag en zij uitgebreid reclame maakten voor dit evenement in hun dorp besloot ik om daar naartoe te gaan. groot was de ontgoocheling bij de vaststelling dat er slechts 4 boeren met hun dieren zouden passeren in het dorp, waarvan ook nog eentje zonder versieringen, en zij ook niet allemaal het aangegeven parcours volgden. aan de paardenmarkt die eraan voorafging hadden wij niks. helaas was het voor ons een flop als je andere documentatie bekijkt en zeker na een bezoek jaren geleden aan gerlos met een uren durend prachtig spektakel.
    • Eva
      Eva
      Jean, we vinden het erg jammer te horen dat de Almabtrieb niet voldeed aan uw verwachtingen en uw eerdere ervaringen. Hopelijk brengt u nogmaals een bezoek aan Tirol en heeft u de kans om een meer spectaculaire Almabtrieb te beleven. Met vriendelijke groet, Eva