Drei Wanderklassiker im Herbst

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Georg

Ob beim Drachenfliegen, beim Biken, beim Snowboarden oder bei der... Zum Autor

Für Meteorologen hat er bereits am ersten September begonnen, Astronomen lassen ihn am 23. dieses Monats mit den Äquinoktien, dem Datum an dem Tag und Nacht gleich lang sind, starten. Der Herbst ist für mich die schönste Zeit zum Wandern: Morgendliche Frühnebelfelder, klare Luft mit toller Fernsicht und natürlich das Farbenspiel der Natur machen diese Jahreszeit einzigartig. In den letzten Jahren waren die Witterungsverhältnisse bis weit in den November hinein mit Temperaturen um 20 Grad optimal für Herbstwanderungen.

Ein paar Dinge sollte man aber beachten: Die Temperaturen morgens und abends können schon recht nahe an den Gefrierpunkt rutschen, zusätzliche wärmende Kleidung sollte man immer dabeihaben. Die Sonne hat nicht mehr so viel Kraft um den Boden jeden Tag aufzutrocknen. Mit rutschigen Wegabschnitten muss man manchmal rechnen. Auch die abnehmende Tageslänge sollte man beachten.

Drei „Herbstklassiker“ möchte ich heute präsentieren:

1) Auf der Sonnenseite der Zugspitze: Von Ehrwald zur Seebenalm und Coburger Hütte

Mit der Ehrwalder Almbahn gelangt man in wenigen Minuten auf rund 1.500 Meter Seehöhe. Bei der Berstation beginnt der einfache Anstieg über rund 200 Höhenmeter zur Seebenalm mit dem gleichnamigen See daneben. Wer an dieser schönen Stelle noch Lust und Laune hat, wandert nochmals rund 250 Höhenmeter zur Coburger Hütte weiter. Gleich daneben liegt der smaragdfarbene Drachensee. Die Hütte ist noch bis zum 12. Oktober geöffnet, die Seilbahn fährt sogar noch bis zum 2. November. Eine Tourenbeschreibung gibt es unter folgendem Link.

Drachensee mit Coburgerhütte

Drachensee mit Coburgerhütte

 

2) Zum Gschöllkopf im Rofangebirge

Ebenfalls bis zum zweiten November hat die Rofanseilbahn geöffnet. Mit dieser gelangt man von Maurach am Achensee direkt ins Wanderparadies Rofangebirge. Die Tour zum Gschöllkopf ist mit rund eineinhalb Stunden Gehzeit auch nicht allzu strapaziös. Der Weg ist einfach zu finden: Die Route ist durch gelbe Wegweiser mit der Aufschrift „Gschöllkopf“ gekennzeichnet. Toureninfos mit Karte, GPS-Track und Streckenbeschreibung gibt es hier.

Am Weg zum Gschöllkopf

Am Weg zum Gschöllkopf

 

3) Am Zirbenweg vom Patscherkofel zur Tulfeinalm

Der Herbstklassiker schlechthin: Mit der Patscherkofelbahn gelangt man von Igls auf den Innsbrucker Hausberg. Die rund sieben Kilometer lange Strecke Richtung Glungezer bietet ein Natur- und Aussichtserlebnis der Extraklasse. Diese Wanderung habe ich vor zwei Jahren im Blog schon einmal etwas näher vorgestellt, hier nochmals der Link dazu. Die Seilbahnen haben durchgehend bis zum 5. Oktober geöffnet. Danach fahren die Bahnen bei Schönwetter noch bis zum 26. Oktober an den Samstagen und Sonntagen.

Der Blick vom Zirbenweg auf Innsbruck

Der Blick vom Zirbenweg auf Innsbruck

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