Kräutertipps gegen Erkältungen

Aktualisiert am 26.09.2014RosannaRosanna

Vorbereitung ist die beste Medizin: Damit uns Kälte und graue Herbsttage nichts anhaben können, verrät Natur- und Kräuterkundeexpertin Getrude Messner ihre besten Tipps zur Vorbeugung gegen Erkältungen.

Eigentlich ist der Herbst eine herrliche Zeit: Ich mag es, wenn die Blätter langsam alle Spazierwege bedecken und die Tage kürzer werden. Und das Schönste: Das Altweibersommer-Wetter ist für Wanderungen einfach perfekt. Der Nachteil am Herbst? Man holt sich leicht eine Erkältung, denn im Schatten wird’s ganz schnell ziemlich kühl.

Um der verschnupften Nase vorzubeugen und mich auf die kalten Monate vorzubereiten, hat mir Getrude Messner, Kräuterkundeexpertin und Buchautorin aus Brandenberg im Tiroler Unterland ihre besten Tipps verraten: „Spitzwegerich-Blätter – in der Suppe oder im Salat – sind ein guter Schutz gegen Bakterien. Außerdem empfehle ich eine Lindenblütenkur: Die Blüten werden aufgekocht und als Tee getrunken. Eine Tasse am Tag hilft das Immunsystem zu stärken.“ Dieses alte Tiroler Hausmittel kennt Getrude Messner noch von ihrer Oma: „Lindenblütentee haben die Tiroler früher schon z’neine (um neun Uhr morgens) getrunken. Ob kalt oder lauwarm war egal, wichtig war nur, dass der Tee am Tisch stand.“

Zusätzlich empfiehlt sie, auf Beeren zu setzen: Holunderbeeren, Moosbeeren (also Blaubeeren) und Brombeeren halten fit und gesund. Wie die Beeren genossen werden – ob als Saft, Gelee oder Marmelade – bleibt den eigenen Vorlieben überlassen. Wenn möglich, sollte der Beerensaft aber auf nüchternen Magen getrunken werden. „Es sind die Blaustoffe, die vor allem den Darm vor Bakterien schützen“, verrät die Expertin, die die Beerensäfte selbst schon getestet hat und von deren Wirkung überzeugt ist. Die Beeren haben noch einen entscheidenden Vorteil: „Kinder sind für Beerensäfte oft leichter zu begeistern als für Kräuter.“

Infos zu Getrude Messner: www.gertrude-messner.com

Rosanna

Rosanna Battisti fährt gerne weg und kommt gerne wieder – vor allem im Winter, wenn die Skipisten rufen.

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