Bikeschaukel Etappe 10 & 11 – vom Achensee ins Alpbachtal

Aktualisiert am 14.11.2017CorinnaCorinna
Ausblick von der Kaiser-Max-Rast auf den Achensee

Mountainbiken in Tirol – für mich immer wieder ein Highlight. Hier ein kurzer Bericht meiner Erlebnistour entlang der Bikeschaukel Tirol.

Wir hatten uns  also ein ambitioniertes Ziel gesteckt und sind Etappe 10 und 11 an einem Tag gefahren.

Offizielle Tourdaten:

Etappe 10: Pertisau – Steinberg am Rofan

Offizielle Tourdaten: 39,30 km, 647 Höhenmeter bergauf – 1.166 m Höhenmeter inkl. Bergbahn, mittelschwierig.

Link: http://www.tirol.at/a-etappe-10-pertisau-steinberg-am-rofan

 

Etappe 11: Steinberg am Rofan – Alpbach

Offizielle Tourdaten: 39,70 km, 648 Höhenmeter bergauf – 1.183 m Höhenmeter inkl. Bergbahn, mittelschwierig.

Link: http://www.tirol.at/a-etappe-11-steinberg-am-rofan-alpbach

 

Ausblick von der Kaiser-Max-Rast auf den Achensee

Ausblick von der Kaiser-Max-Rast auf den Achensee

Vorweg darf ich aber gleich schon sagen, dass wir eigentlich ein bisschen geschummelt haben, sonst wäre es zeitlich ein bisschen eng geworden und wir hätten die letzte Bergbahn gar nicht geschafft. So haben wir also gleich am Beginn der Etappe leider die Fahrt mit der Karwendelbahn in der Früh ausgelassen. Laut Erzählungen der Gruppe, welche die Fahrt am Vortag gemacht hat, ist die Auffahrt jedoch auf alle Fälle ein Highlight. Getrickst haben wir dann auch bei der offiziellen Streckenführung auf dem Radweg rund um den Achensee. Diesen Abschnitt haben wir durch eine angenehme Achenseeschiffahrt von Pertisau bis Ausstiegsstelle Hotel Scholastika bei Achenkirch ersetzt. Das Schiff fährt stündlich ab, Preis: 8,80 Euro pro Fahrt (nähere Infos)- man fühlt sich fast wie in einem Fjord, wirklich empfehlenswert.

Dann sind wir den normalen Streckenverlauf gefolgt und bergauf Richtung Kögljoch gefahren. Ein kleiner Tipp, auf ca. halber Strecke bergauf sollte man eine kleine Pause machen und die Kaiser-Max-Rast einbauen, ein wunderbar verstecktes Plätzchen mit super Blick auf den Achensee.

Ganz oben angekommen auf dem Kögljoch geht es dann auf einer rasanten Abfahrt mit ein paar Trailpassagen und dann auf normalem Forstweg bis nach Steinberg, wo Etappe 10 endet. Steinberg am Rofan ist ein kleiner Ort inmitten der Tiroler Bergwelt mit nicht mal 300 Einwohner, sehr idyllisch gelegen. Wir sind aber dann gleich weitergefahren bis nach Pinegg und haben dort die Mittagspause im Stegerstall eingelegt, eine kleine Jausenstation direkt an der Straße. Dann ging es auf der Asphaltstraße bergab nach Kramsach, durch Brixlegg und gleich wieder bergauf nach Reith im Alpbachtal. 

Auffahrt mit der Reitherkogelbahn in Reith

Auffahrt mit der Reitherkogelbahn in Reith

Bei der Reitherkogelbahn angekommen sind wir in die Bergbahn eingestiegen. Das war an diesem Tag die Unterstützung mit dem Lift. Oben angekommen hat uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, da ein Gewitter aufgezogen ist. So ging es recht zugig wieder bergab, im Tal angekommen, sind wir dann im strömenden Regen bis nach Alpbach gefahren zu unser gebuchten Unterkunft. Alle in der Gruppe waren sichtlich erleichtert, als wir in der Pension angekommen sind. Trotz Schummeln haben wir nämlich an diesem Tag fast 60 km und 1.300 Höhenmeter zurückgelegt, ohne Liftunterstützung.

Das Resümee…ein super Tag auf dem Bike und das stolze Gefühl, 2 Etappen der Bikeschaukel Tirol gemeinsam in der Gruppe gemeistert zu haben.

 

Einkehrtipp:

Stegerstall in Pinegg

Gasthaus Gwercherwirt

Abstecher Richtung Kaiser Haus in Brandenberg  – hierzu müsste man jedoch mehr Zeit einplanen, da es ein kleiner Umweg ist.

 

Highlights: Achenseeschiffahrt, Blick auf Achensee, Abfahrt von Kögljoch Richtung Steinberg, Brandenberger Ache, Auffahrt Reitherkogelbahn und Blick ins Inntal.

 

Fazit: 2 Etappen auf der Bikeschaukel Tirol, welche man auch an einem Tag fahren kann, jedoch ist nötige Fitness und Ausdauer unbedingt erforderlich!

 

Corinna

Corinna Lanthaler gehört zu denjenigen, die den Winter kaum erwarten können: Kaum schneit es, ist sie schon auf der Piste – und bringt von dort die besten Geheimtipps mit.

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