Die Liftkaiser: Bereit für die Wintersaison

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Rosanna

Rosanna Battisti fährt gerne weg und kommt gerne wieder – vor... Zum Autor

Was eine Seilbahn mit einem Auto zu tun hat und woran Bergbahnmitarbeiter im Sommer arbeiten: Der Besuch bei den Arlberger Bergbahnen zeigt, wie die Vorbereitungen auf den Winter aussehen.

„Mit den Bergbahnen, das ist wie mit dem Auto. Das wird auch jährlich durchgecheckt“, erklärt Manfred Merten. Er ist technischer Leiter bei den Arlberger Bergbahnen und mit seinem Team dafür verantwortlich, dass alle Aufstiegshilfen in der kommenden Wintersaison reibungslos funktionieren.

Blick auf Rendlbahn (vorne) und Galzigbahn im Sommer.

Blick auf Rendlbahn (vorne) und Galzigbahn im Sommer.

Damit Skifahrer und Snowboarder den Gipfeln sicher entgegenschweben können, stehen in der schneefreien Zeit Revisionsarbeiten am Programm. Aber was genau wird da eigentlich gemacht? Wie bereiten sich die Mitarbeiter auf den nächsten Gästeansturm vor? Schließlich gibt es im Skigebiet St. Anton am Arlberg 97 Seilbahnen und Lifte (inklusive Lech und Zürs), die in Stand gehalten werden müssen.

Bergstation der Kapallbahn im Sommer.

Bergstation der Kapallbahn im Sommer.

„Bei der Sommerrevision werden von uns alle Aufstiegshilfen überprüft. Die Richtlinien für die Checks bei den Aufstiegshilfen werden uns von der Seilbahnbehörde und vom Lieferant vorgegeben und müssen täglich, monatlich und jährlich durchgeführt werden. Die Checks erfolgen mechanisch: Antrieb, Umlauf, Einsteig, das Seil, die Rollen und Stützen werden überprüft“, erzählt der langjährige Mitarbeiter aus seinem Arbeitsalltag. Ausschlaggebend für die Überprüfungen sind auch die Betriebsstunden der Bahn. In St. Anton am Arlberg zählt die neue Galzigbahn mit dem Riesenrad in der Talstation zu den wartungsintensivsten Bahnen.

Die wartungsintensivste Bergbahn in St.Anton am Arlberg ist die Galzigbahn.

Die wartungsintensivste Bergbahn in St.Anton am Arlberg ist die Galzigbahn.

Aber nicht nur die Bahnen werden derzeit gewartet: Das Team am Arlberg ist auch mit der Überprüfung der Schneekanonen beschäftigt, die im Skigebiet aufgestellt sind. Genug zu tun ist auf jeden Fall: „Fertig werden muss alles“, sagt Manfred Merten. Damit bis Anfang Dezember alle Aufstiegshilfen und Skipisten in perfektem Zustand sind, wenn die ersten Skifahrer nach St.Anton am Arlberg kommen.

Umgangssprachlich heißen moderne Schneeerzeuger wie dieser auch "Schneekanonen" .

Umgangssprachlich heißen moderne Schneeerzeuger wie dieser auch „Schneekanonen“ .

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