Zillertaler Krapfen – Anleitung Schritt für Schritt

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Einige Gerichte meiner Kindheit hat immer nur mein Papa gekocht. Da er nicht so oft dazu kam, war der Genuss dieser Speisen immer etwas Besonderes. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich bei Papas Zillertaler Krapfen regelmäßig meinen Hosengürtel weiter stellen musste. Von diesen leckeren Krapfen konnte ich einfach nie genug bekommen!
Ich habe meinen Papa neulich gefragt, ob er mir nicht mal zeigen könnte, wie man diese Krapfen zubereitet. Und obwohl er schon ewig keine Zillertaler Krapfen mehr gekocht hat, war er sehr gerne bereit dazu.

Christina

Mit ihrem Blick für Details erkundet Christina Schwemberger Land,... Zum Autor

Wir treffen uns in der elterlichen Küche. Ich muss schmunzeln. Nach all den Jahren habe ich nicht vergessen, wo die Küchen-Utensilien zu finden sind. Wir bereiten die Zutaten vor. Aus dem Stereo-Radio-Recorder, der noch immer am selben Platz steht, sind die Hits von damals zu hören. Es kommt mir vor, als hätte Radio Tirol das Programm seit den Achtzigern nicht geändert. Bei „Self Control“ und „I’m from Austria“ beginnen wir mit der Zubereitung. Es fühlt sich herrlich nach Kindheit an, es ist wie damals. Nein, doch nicht ganz. Zwei Dinge sind anders: Papa bekommt eine Kochhilfe, nämlich mich. Und meine Hose hat keinen Gürtel. Dafür ist sie aus Stretch.

Zutaten für ca. 4 Personen:
Teig: 1/2 kg Roggenmehl (Alternativ kann die Hälfte davon durch Weizenmehl ersetzt werden, dann werden die Krapfen heller und weicher) 1 Ei, ca. 1/4 l Wasser, Salz
Fülle: 1/4 kg Bröseltopfen, 30 dag topfiger Graukäse, 4 größere gekochte Kartoffel, frischer Schnittlauch, Salz
Zum Backen: Ausreichend Sonnenblumenöl. Die Krapfen können aber auch in Butterschmalz gebraten werden.

Zutaten für ca. 4 Personen: Teig: 1/2 kg Roggenmehl (Alternativ kann die Hälfte davon durch Weizenmehl ersetzt werden, dann werden die Krapfen heller und weicher) 1 Ei, ca. 1/4 l Wasser, Salz Fülle: 1/4 kg Bröseltopfen, 30 dag topfiger Graukäse, 4 größere gekochte Kartoffel, frischer Schnittlauch

Frische Zutaten sind wichtig

Das Mehl auf eine Arbeitsfläche geben, Ei mit etwas Wasser zerquirlen und zum Mehl hinzufügen.

Das Mehl auf eine Arbeitsfläche geben, Ei mit etwas Wasser zerquirlen und zum Mehl hinzufügen.

Teig fest durchkneten, immer wieder etwas Wasser zugeben, bis der Teig geschmeidig ist

Teig fest durchkneten, immer wieder etwas Wasser zugeben.

Sobald der Teig geschmeidig ist,  ist er genau richtig.

Teil zu einer Rolle formen und kleine Würfel abschneiden.

Teig zu einer Rolle formen und kleine Würfel abschneiden.

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Teigstücke ganz dünn auswalken.

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Schnittlauch fein hacken.

Gekochte Kartoffel schälen und zerstampfen.

Gekochte Kartoffel schälen und zerstampfen.

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Kartoffel mit Schnittlauch, Topfen und zerbröselten Graukäse gut vermischen. Immer wieder Wasser zugeben, die Masse darf nicht zu fest sein. Gut salzen.

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Etwas Kartoffel-Käse-Masse auf die Teigstücke geben, dabei achten, dass es nicht zu viel ist, sonst läuft die Masse später beim Backen aus.

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Teigtaschen fest zusammendrücken, damit sie sich beim Backen nicht öffnen. Mit einem Krapfenrad bekommt der Rand eine hübsche gewellte Linie.

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So geht es weiter, Krapfen für Krapfen. Durchhalten :-)

Krapfen knusprig braun backen

Krapfen knusprig braun in heißem Sonnenblumenöl backen. Alternativ, wie erwähnt, in Buttschmalz braten. Hat meine Oma immer gemacht. Sagt Papa.

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Papa sind die Krapfen auch dieses Mal wieder sehr gut gelungen.

Christina und Papa1

Ach ja, und eine dritte Sache ist anders. Das obligatorische Selfie nach getaner Arbeit. Hat es damals noch nicht gegeben ;-)

 

Übrigens: Papa hat mir schon mal ein Rezept gezeigt: Tiroler Kiachl

 

Kulinarik, Rezepte

2 Kommentare

  • Monika Mazeika
    Liebe mein Tirol
  • Monika Mazeika
    Ich erinnere mich an diese Köstlichkeit!