Moosbeernocken: meine zwei liebsten Rezepte

Aktualisiert am 09.07.2020JuliaJulia

Wenn im Juni die Moosbeeren reif sind, heißt das für uns: ab in den Wald, Abendessen holen. Denn die kleinen Powerfrüchte sind nicht nur unglaublich gesund, man kann sich daran auch kaum sattessen. Schon gar nicht, wenn sie als Nocken auf den Teller kommen.

Moosbeernocken, Moschbernockn, Schwarzbeernocken, Heidelbeerküchle oder Heidelbeertatscherl: soviele Namen es für dieses köstliche Sommergericht gibt, soviele Rezepte dafür gibt es auch. Und wir haben gleich zwei Lieblingsrezepte, die ich gerne mit Euch teilen möchte: ein klassisches Rezept für Moosbeernocken mit Ei und ein Rezept für vegane Moosbeernocken.

Die veganen Moosbeernocken schmecken ein bisschen mehliger aber frischer und sind – auch wenn man es angesichts der Zutaten vermuten möchte – keineswegs trocken. Da sie komplett ohne Ei bzw. Ei-Ersatz auskommen, sind sie etwas schwerer in der Pfanne zu wenden und brauchen dort auch etwas mehr Hitze als die der klassischen Variante. Klarer Vorteil: sie färben die Zunge besser als die mit Ei ;-). Meine Jungs mögen die klassischen Moosbeernocken mit Ei etwas lieber, weil sie eine festere Konsistenz haben und daher leichter zu essen sind. Außerdem haben sie etwas mehr „Biss“. Allerdings…das mit der Zungenfärberei ist schon ein Argument!

Schwierigkeit: leicht

Zubereitungszeit: 15 min

Portionen: 2

Rezept für klassische Moosbeernocken

Zutaten

  • 3 Eier
  • 50 Gramm Zucker (nach Belieben, kann auch weggelassen werden)
  • 150 Gramm Mehl
  • 300 Gramm Moosbeeren
  • Butterschmalz zum Rausbraten

Zubereitung

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach das Mehl zugeben und gut verrühren. Danach werden die gewaschenen Moosbeeren zum Teig gegeben und gut umgerührt. Der Teig verfärbt sich nun schön lila. Butterschmalz in die Pfanne geben und diese auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Teig portionsweise in die Pfanne geben. Sobald die Oberfläche des „Pfannkuchens“ nicht mehr flüssig, diesen wenden und fertig braten.

Die fertigen Moosbeernocken mit etwas Staubzucker bestreuen und genießen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen.

Nach und nach das Mehl zugeben.

Die gewaschenen Moosbeeren dazugeben.

Butterschmalz in der Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und den Teig esslöffelweise in die Pfanne geben.

Sobald die Oberfläche nicht mehr flüssig ist, wenden und fertig braten.

Rezept für vegane Moosbeernocken

Zutaten

  • 300 Gramm Moosbeeren
  • 75 Gramm Mehl
  • etwas Wasser
  • Kokosfett zum Rausbraten

Zubereitung

Die Moosbeeren und Mehl in eine Schüssel geben, mit einer Gabel vermengen damit ein Teil der Beeren zerdrückt wird. Zum Schluss noch Wasser zugeben, bis ein fester Teig entsteht. Das Kokosfett in der Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Teil esslöffelweise in die Pfanne geben und gegebenenfalls die Hitze etwas erhöhen, bis der Teig an den Rändern brutzelt. Sobald die Oberfläche nicht mehr flüssig ist, die Moosbeernocken wenden und fertig braten. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Egal wie ihr euch entscheidet, ich wünsche euch gutes Gelingen und „An Guatn!“  :-)

Julia

Julia König bändigt zwei kleine, aber umso wildere Jungs und ist deshalb in ihrer freien Zeit viel mit ihrer Familie in der Natur unterwegs. Sie hat die besten Tipps zu Abenteuerspielplätzen und Ausflugszielen.

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3 Kommentare

WINKLER Anton

Bis auf den einen und anderen Flüchtigkeitsfehler in der Rezept-Beschreibung soweit alles o.k.
Im Übrigen ist es keine Kunst, gute Moosbeernocken zuzubereiten. Noch besser werden sie, wenn man an Stelle von Wasser, Milch verwendetund eine kleine Brise Salz hinzufügt.

Brunschweiler Maria

Hallo Julia ich bin zufällig in den Blog gekommen ich finde es ganz super dass man die Moodbeernocken gleich mit Rezept liefert du machst das prima da sind so tolle Sachen drin zum Nachkochen ich freue mich schon das eine od.das andere zum ausbrobieren ich bin nicht das letztemal da gewesen. Mach weiter so. Liebe Grüsse Maria.

Julia

Liebe Maria,
es freut mich sehr, dass Dir die Rezepte gefallen - jetzt hoffe ich nur, dass sie Dir auch schmecken ;-)
liebe Grüße, Julia

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