Tirol Botschafter unterwegs am KAT-Bike

Aktualisiert am 07.11.2017ManuelaManuela

9 Tirol Botschafter machen sich diesen Sommer auf den Weg und erkundeten die Kitzbüheler Alpen zu Fuß, auf dem Mountainbike oder gemeinsam mit der Familie. Nachdem Ann-Kathrin, Lisa und Mona den Weitwanderweg KAT-Walk eroberten, entdeckte Susanne Hummel mit ihrer Familie Anfang August das Angebot der Kitzbüheler Alpen Sommercard. Den Abschluss machten Lisa, Dirk, Benedikt und Rebekka, die den KAT-Bike auf zwei Rädern erkundeten. Wir haben uns mit ihnen über ihre Eindrücke und Erlebnisse unterhalten.

Tirol Botschafterin Lisa unterwegs am KAT-Bike

Tirol Botschafterin Lisa unterwegs am KAT-Bike

Lisa (23) aus Baden-Württemberg ist beruflich als Softwareentwicklerin tätig. Vor knapp 2 Jahren hat sie sich vom unsportlichen Nerd in eine ernährungsbewusste, sportliche junge Dame gewandelt. Seitdem spielt auch das Mountainbike fahren in ihrem Leben eine große Rolle, da es ihr unheimlich Spaß macht. Wir haben Lisa zu ihren eindrucksvollsten KAT-Bike Erinnerungen und Erlebnissen befragt.

Wie hast du dich auf den KAT-Bike vorbereitet?
Meinen Aufenthalt habe ich vorwiegend mit vielen Radtouren vorbereitet. Kurz vor dem Urlaub wurde dann noch das Rad ordentlich geputzt und fit gemacht.

Welches Highlight ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
Mein absolutes Highlight war die Wiegalm. Nach einem anstrengenden Aufstieg bei guter Aussicht einen original österreichischen Kaiserschmarrn genießen – das ist definitiv ein Highlight.

Wie habt ihr die Region der Kitzbüheler Alpen und das Angebot des KAT-Bike wahrgenommen?
Die Menschen in der Region sind sehr herzlich und offen für Fremde. Das ist bei einer Touristenregion aber auch zu erwarten. Ansonsten war alles top durchorganisiert. Wir mussten uns um nichts kümmern und waren immer bestens versorgt.

Dirk (34) aus Nordrhein-Westfalen ist verheiratet und arbeitet im Marketing und Vertrieb einer Schreinerei in der Nähe von Köln. Sobald er nicht im Büro ist, versucht er draußen aktiv zu sein. Fast jede freie Minute verbringt er beim Sport. Bouldern, Klettern, (Renn-) Radfahren, Laufen, Schwimmen, Wandern – Hauptsache Dirk ist in Bewegung. Egal ob im Park vor der Haustür, dem Umland oder den Bergen. Mit uns hat Dirk über seine KAT-Bike Erlebnisse gesprochen:

Wie hast du dich auf den Aufenthalt speziell vorbereitet?
Im Voraus habe ich mich fast gar nicht auf meinen Aufenthalt vorbereitet. Die Region Kitzbüheler Alpen kenne ich aus vorherigen Aufenthalten im Sommer und Winter schon recht gut. Mein Training habe ich auch nicht anpassen müssen, oder besser gesagt können. Ich bin ja eh schon fast jeden Tag sportlich unterwegs. Mit dem Inhalt unseres Botschafter-Rucksacks habe ich mich aber schon mal auf unsere Touren vorbereitet – wo geht es lang, werde ich es technisch wohl meistern und mindestens genauso wichtig: Wo verbringen wir die Nacht!

Welches Highlight ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
Die KAT-Bike Etappe 3 im Ganzen und der Fleckalmtrail im Speziellen. Der Anstieg der Etappe ist echt brutal. Fast 1.000 Höhenmeter am Stück bergauf haben selbst mich zwischendurch fast verzweifeln lassen. Der Fernblick vom Pengelstein und die mega Gaudi im Fleckalmtrail hat das aber wirklich wett gemacht.

Du bist mit der Bahn angereist und hast dir vor Ort ein Bike ausgeliehen. War die Entscheidung nicht mit dem eigenen Bike anzureisen bewusst und wie bewertest du die öffentliche Anreise und den Verleih Vorort?
Wenn ich alleine unterwegs bin, versuche ich soweit es geht auf Auto und Flugzeug zu verzichten (nicht zuletzt da ich bewusst keinen Führerschein habe). Die Umwelt und die Alpenregion besonders leidet in meinen Augen immer mehr durch den Tourismus und den Individualverkehr. Kann ich es also vermeiden, reise ich mit der Bahn/ dem ÖPNV in den Urlaub oder zum Sport. Gerade wenn eine Region so ausgezeichnet angebunden ist wie die Kitzbüheler Alpen. Mit dem Auto brauche ich aus Köln garantiert länger und bin deutlich gestresster. Da ich aktuell kein Mountainbike besitze (das letzte wurde mir gestohlen) war ich auf ein Leihbike angewiesen. Sonst ist es aber auch wirklich problemlos möglich mit Bahn und Bike zu reisen. Grundsätzlich hat es wirklich gut geklappt. Ich kam am ersten Hotel an und das Bike wartete bereits auf mich (da ich es nicht mehr rechtzeitig zur Verleihstation geschafft habe).

Tirol Botschafter Benedikt aus München ist in seiner Freizeit am liebsten draußen, egal ob wandern, Radln oder Skifahren. Seine Touren und Reisen hält er auf seinem Blog „Zwei Abenteurer“ fest, den er zusammen mit seiner Freundin führt. Der „Genuss unterwegs zu sein“ steht dabei im Fokus. Auch mit Benedikt haben wir uns über seine Eindrücke vom KAT-Bike unterhalten.

Du hast die Gelegenheit genutzt und dir vor Ort ein E-Bike ausgeliehen. Hat sich deine Sicht zum E-Bike fahren geändert und wie würdest du die sportliche Herausforderung einstufen?
Geändert hat sich meine Sicht auf das E-Bike fahren nicht. Ich habe mir ja sehr bewusst ein E-Bike ausgewählt. Das war ja keine Notlösung. Ich finde es immer gut, wenn ich selbst regulieren kann, wie anstrengend ich es haben möchte. So habe ich über viele Strecken die Unterstützung komplett ausgelassen. Das E-Bike hat mir zum Beispiel auch ein gutes Gefühl für die schwarze Etappe ermöglicht, die ich mir mit einem normalen Bike vielleicht nicht ganz zu getraut hätte. Ich würde mich schon als halbwegs gut trainiert einstufen, aber mit dem E-Bike kann ich selbst bestimmen wann und wo ich Belastungsspitzen setze und vor allem wo ich sie vermeiden möchte.

Der KAT-Bike bietet einen Gepäckservice an. Wie hast du diesen Service wahrgenommen und wie würdest du diesen beurteilen?
Beim Biken den „Rücken frei“ zu haben war großartig. Man hat nur das Nötigste dabei und muss sich im Vorfeld keine großen Gedanken machen, was man zu Hause lassen muss. Ich fand es einen wirklich großartigen Service und sehr angenehm: am Abend nach der Tour aufs Zimmer kommen und das Gepäck ist schon da.

Welches Highlight ist dir am intensivsten in Erinnerung geblieben?
Ganz klar – der Fleckalmtrail wird mein Highlight dieser Tour bleiben. Diese acht Kilometer den Berg runter als Belohnung für den 2.000 Höhenmeter Anstiegt davor – das war schon ein krasses Gefühl und eine Wahnsinns-Erfahrung, die ich mit Rebekka und Dirk im Team machen durfte.

Die passionierte Bikerin Rebekka am KAT-Bike

Die passionierte Bikerin Rebekka am KAT-Bike

Rebekka (37) aus Baden-Württemberg hat ihre eigene kleine Grafikdesign-Agentur in Freiburg. Sie liebt die Natur, Sport und Bewegung – Radfahren ist für sie ein Ausgleich zu ihrem Job vorm Rechner. 2010 ist Rebekka ihr erstes Bike-Rennen gefahren und war von 2012-2015 auf Amateurniveau in Rennteams. Heute fährt sie Rennen, wenn sie Lust drauf hat und geht das Ganze etwas lockerer an. Ihre Abenteuerlust und Suche nach Herausforderungen ist grenzenlos, sie ist gerne unterwegs auf neuen Wegen. Rebekka hat uns ihre Eindrücke vom KAT-Bike geschildert:

Du fährst auf einem sehr hohen Niveau Rad. Wie hast du die beiden Etappen des KAT-Bike wahrgenommen? Gab es Herausforderungen für dich, die dich speziell gefordert haben?
Das Pensum der 2 Tage war ok. Für mich hätten die einzelnen Etappen noch ein bissel länger sein können (wir sind die längsten und schwersten Routen gefahren) aber wenn man ausgiebige Pausen machen will, reicht das. Der letzte Anstieg der 3. Etappe zum Pengelsteingipfel hatte es schon in sich, es war sehr heiß, zudem ist er am Ende sehr steil und fordert Körner – aber lohnt sich! Mit meinem leichten Race-Fully war das gut machbar. Den Fleckalmtrail würde ich gerne nochmal fahren wenn es trocken ist oder mit meinem All Mountain/Enduro testen. Der war technisch schon anspruchsvoll aufgrund der Matsche.

Welches Highlight ist dir am intensivsten in Erinnerung geblieben?
Pengelsteingipfel nach 2.000 hm in den Beinen. Der Ausblick war wahnsinnig schön und den Moment werde ich nicht vergessen. Da kann man schon emotional werden… Fleckalmtrail für mich das Highlight. Ich liebe technische Trails und hatte extrem viel Spaß!

Wirst du die nicht gefahrenen Etappen noch nachholen?
Nee, nur Schotter auf und ab ist mir zu langweilig. Wenn die Strecke überarbeitet wird, komme ich wieder!

Wenn du die Region Kitzbüheler Alpen und dem KAT-Bike bewerten müsstest, wie würde diese Bewertung aussehen und warum?
Kitzbüheler Alpen: wunderschöne Gegend! Im Winter UND im Sommer. Auf jeden Fall eine Reise wert. Tolle Menschen, schöne Almen, gutes Essen und ein Panorama, das es lohnenswert macht! KAT-Bike: Super Konzept und Gepäcktransport ist auch top, aber für mich zu wenig Trails. Die Beschilderung fehlt an einigen Stellen, also unbedingt GPS Daten auf’s Garmin laden!

Das Tirol Botschafter-Team des KAT-Bike

Das Tirol Botschafter-Team des KAT-Bike

Und die KAT-Bike Berichte unserer Tirol Botschafter gibt’s hier zum Nachlesen:

  • Lisa hat über den KAT-Bike in mehreren Beiträgen (1, 2 und 3) berichtet.
  • Dirk berichtet hier über seine Erlebnisse am KAT-Bike.
  • Benedikt hält seine Erlebnisse am Blog ebenso fest.
  • Rebekka berichtet ebenso von ihren Eindrücken auf ihrem Blog.

Manuela

Manuela Mörtenbäck ist stets vom Reisefieber gepackt. Die Kamera immer im Gepäck, steht die Entdeckung echter Geheimtipps ganz oben am Programm.

Zum Autor »

Keine Kommentare