Set-Jetting: Blick hinter die Kulissen am James-Bond-Drehort Obertilliach in Osttirol

Aktualisiert am 04.01.2018Cine TirolCine Tirol
Foto: www.set-jetting.tv | Frank Rößler

Wie hat es James Bond in ein verschlafenes Osttiroler Dorf verschlagen? Und: Welche Spuren hat der Filmdreh des 350-Millionen-Projekts in der 700 Einwohner zählenden Gemeinde Obertilliach hinterlassen?

Bondgirl Léa Seydoux läuft zwischen urigen Holzhütten davon und schreit den britischen Geheimagenten 007 an: „Lassen Sie mich in Frieden!“ Und das, nachdem Bond inmitten der stillen Osttiroler Winteridylle eine Bruchlandung mit dem Flugzeug hingelegt hat. Die spektakulären Actionszenen von „SPECTRE“ machten die ruhige Gegend rund um das Dorf Obertilliach, normalerweise nur bei Langläufern und Biathleten bekannt, zum Schauplatz aufwändiger Dreharbeiten.

Aber wo stand eigentlich das berühmte „Bond-Haus“ –  die Scheune –  durch die 007 im Film mit einem Flugzeug kracht? Zum Glück wurde dieses Haus eigens für die Dreharbeiten gebaut, denn um die 300 Jahre alten Original-Holzhäuser im historischen Ortskern wäre es doch sehr schade gewesen. In einem Ort wie Obertilliach kann es selbst bei den Dreharbeiten zum neuesten James Bond schon mal passieren, dass sich die Berner Sennenhündin vom Gasthof Unterwöger als Regieassistentin am Set einschleicht. Wir werfen gemeinsam mit Set-Jetting TV einen Blick hinter die Kulissen.

Eines der wenigen sichtbaren Zeichen des Bond-Drehs in Osttirol ist eine Waldschneise, die für den Dreh etwas verbreitert wurde. in dieser Schneise stürzt das Flugzeug im Film ab. Doch selbst hier schauen die Einheimischen darauf, dass nicht zu viele Spuren in der schönen Natur übrigbleiben. Anstelle der gefällten Bäume wurden bereits neue Jungbäume gepflanzt. An den Bond-Dreh zu SPECTRE erinnern hier nur noch grüne Wiesen und eine zurückgelassene Filmkulisse: Eine kleine Holzhütte, die für die Dreharbeiten gebaut wurde.

In dieser Folge begleitet das Team von Set-Jetting TV außerdem den einzigen Nachtwächter Österreichs, besucht Bio-Bauer Benjamin Schaller auf seiner Alfenalm und lässt sich von Josef Schett die Jahrhunderte alte Kunst der Schafwolleverarbeitung in seinem Unternehmen Villgrater Natur zeigen. Wenn der Geheimagent seiner Majestät geht, kehrt wieder Ruhe ein und Osttirol zurück zum sanften und naturbelassenen Tourismus.

In der Blogreihe „Set Jetting“ stellen wir euch die aufregendsten Film- und Serienschauplätze Tirols vor. Weitere Infos zu den spannendsten Filmschauplätzen in Tirol findet ihr hier: www.tirol.at/tirollywood

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