Fünf Abenteuer für Familien

Aktualisiert am 17.04.2018MichaelMichael

Warum sollten Kinder Berge lieber mögen als das Meer? Zum Beispiel, weil sie sich dort auf Themenwegen als Detektive, Entdecker oder als Superhelden versuchen können. Und weil es kaum etwas Spannenderes gibt, als die Alpennatur zu erkunden.

1. Fliegen und Klettern in Rofan

Mit dem „Flying Fox“ hoch über dem Boden talwärts schweben und die Adlerperspektive genießen – das ist schon eher was für Mutige. Doch an Mut fehlt es Kindern ja selten. Das ist sicherlich einer der Gründe dafür, dass sich der „AirRofan Skyglider“ bei Maurach am Achensee großer Beliebtheit erfreut. Mindestens so aufregend sind auch die Geländespiele und Experimente im Wald mit geprüften Guides. Gut mit Helm und Seil gesichert, werden sogar Vorsichtige zu Abenteurern.

2. Die Suche nach dem Matschmonster am Reither Kogel

Jeden Dienstag im Sommer erleben Kinder in Juppis Zauberwald am Reither Kogel im Alpbachtal die Natur mit allen Sinnen. Zuerst besuchen sie den Bauernhof Fürsten und treffen danach „Manni Matschmonster“ im Geistermoor. Bis es plötzlich verschwindet. Wohin? Das müssen die Kinder nun herausfinden und begeben sich auf die Suche nach Manni. Ihre Eltern können dabei behilflich sein – oder in der Zwischenzeit ganz in Ruhe die Wanderwege rund um den Reither Kogel erkunden. Neugierig geworden?

3. Detektive auf Baumhütten im Stubaital

Wer schon immer gern Detektiv gespielt hat, wird sich über die kniffligen Aufgaben freuen, die es beim Baumhütten-Geländespiel zu lösen gibt. Die Geschichte geht so: Zwerg Bardim, der in den Stubaier Alpen nach Edelmetallen schürfte, hat sich hier zur Ruhe gesetzt und kümmert sich um die Tiere und Pflanzen des Waldes. Mehrere Baumhäuser entlang des Weges symbolisieren die einzelnen Bereiche der Zwergenwohnung: einen Spielplatz, eine Schatzkammer, eine Küche und eine Werkstatt. Am Ende so eines spannenden Detektivtages am Stubai Baumhausweg bauen alle gemeinsam eine Waldkugelbahn.

4. Wie ein Waldläufer leben im Tiroler Oberland

Kinder ab zehn Jahren basteln bei den Waldläufertagen ihre eigenen Steinschleudern samt Tragebeutel und Munition. Und lernen spielerisch auch alle nötigen Sicherheitsregeln im Umgang damit. Wer die Zielscheiben trifft, ist gut gewappnet fürs Leben im Wald und kann die Steinschleuder als Andenken mit nach Hause nehmen – aber bitte daheim nicht auf Porzellanvasen zielen!

5. Von Kräuter-Hexen und Ziegen lernen in Zell-Gerlos

Das Image von Hexen lässt heutzutage leider zu wünschen übrig. In Gerlos bemüht man sich, es ein wenig aufzupolieren, denn dort hat die Kräuterhexe Klara eine Hexenschule gegründet. Sie verrät Kindern wunderbare Rezepte aus der Hexenküche und sammelt alles, was sie in der Natur findet.

Michael

Michael Gams ist in seiner Freizeit viel im Land unterwegs: Beim Wandern, Mountainbiken, Freeriden und Skitouren gehen entdeckt er die schönsten Plätze.

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