TimeTour: Eine virtuelle Zeitreise durch Innsbruck

Aktualisiert am 05.06.2019TheresaTheresa
Foto: Tirol Werbung

Eine Eisenbrücke über den Inn, eine Straßenbahnlinie durch die Maria-Theresien-Straße und ein Zollhaus vor der Triumphpforte. So sah es in Innsbruck im Jahre 1905 aus. Warum ich das so genau weiß? Wir haben mit TimeTour eine virtuelle Zeitreise ins 19. Jahrhundert gemacht. Wie das funktioniert und was ich dort alles gesehen habe, verrate ich euch im Artikel.

Der Startpunkt der etwas anderen Stadtour ist auf der nördlichen Seite der Innbrücke. Dort treffen wir auf das TimeTour Team rund um Gründer Gordon, Entwickler Christoph und Tour Guide Gabriela. Das Konzept von TimeTour ist einzigartig: Die Teilnehmer können mit einer Virtual Reality Brille in eine dreidimensionale Szenerie des Innsbruck um 1900 eintauchen und werden dabei vom fundierten Hintergrundwissen staatlich geprüfter Fremdenführer begleitet.

Nach einem kurzen Kennenlernen geht es auch schon los – allerdings vorerst mit einer analogen Zeitreise. Tourguide Gabriele erzählt uns vom Innsbruck um 1500. Die Innbrücke war damals noch aus Holz und der Hauptplatz des Handels in Innsbruck. Um noch tiefer ins Mittelalter einzutauchen, schließen wir die Augen.

Mit Hilfe der Virtuell-Reality-Brille beginnt nun die zweite Zeitreise auf der Innbrücke. Einmal die Brille aufgesetzt, befinden wir uns auf der Innbücke um 1900. Was wir durch die VR-Brille sehen, ist einfach unglaublich. Ich fühle mich, als wäre ich wirklich durch die Zeit gereist und sehe, dass die Kreuz-Statue zu dieser Zeit noch gar nicht auf der Brücke war.

Was ist Virtual Reality?

Virtual Reality (kurz VR) ist eine computergenerierte Wirklichkeit mittels 3D-Bild. Durch das Anziehen einer VR-Brille kann man in eine andere, computergenerierte Welt eintauchen und sich in dieser Bewegen.

Dann geht unsere Reise weiter zur Hofburg, wo uns Erzherzog Eugen, der Großcousin von Kaiser Franz-Josef, höchstpersönlich vom Balkon der Hofburg winkt. Dieser ist um 1900 nämlich in die Hofburg eingezogen und hat dort das erste Badezimmer eingebaut.

Die nächste Station ist die Maria-Theresien-Straße, durch die 1905 noch eine Straßenbahnlinie geführt hat. Auch die ersten Autos sehen wir durch die VR-Brille durch die Prachtstraße fahren.

Bei der Triumphpforte endet unsere Tour. Hier verrät uns Gabi, was die Triumphpforte mit Recycling zu tun hat und warum man vor dem Durchqueren der Triumphpforte Zoll bezahlen musste.

Mein Fazit der virtuellen Stadt-Tour: Nur mit den Erzählungen von Gabi hätte ich mir nie so gut ausmalen können, wie es in Innsbruck um 1900 ausgesehen hat. Die Virtual Reality Brille macht die Geschichte aber lebendig und ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie die Menschen um 1900 in Innsbruck gelebt haben. Wenn auch ihr nun Lust auf eine virtuelle Zeitreise durch Innsbruck habt, könnt ihr hier eure Tour buchen.

Die virtuelle Stadttour auf einen Blick:

Dauer: 100 Minuten

Preis: 23€ pro Person

Buchungen:office@timetour.studio oder bei Tourismus Information Innsbruck, Burggraben 3, 6020 Innsbruck

Theresa

Am liebsten geht Theresa Schuler auf Entdeckungsreise: Die kreative Tirolerin ist dabei dem Genuss und neuen Trends auf der Spur oder sucht nach den schönsten Urlaubsdestinationen (neben Tirol, natürlich!).

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