Team Alpin: Die Drehorte der ZDF-Serie

24.10.2019KlausKlaus
Foto: Matthias Sedlak

Die TV-Serie rund um die Alpinschule von Martina (Johanna von Gutzeit), Uli (Daniel Fritz) und Rupert (Daniel Gawlowski) geht in die Verlängerung. Doch der eigentliche Star von „Team Alpin“ ist die spektakuläre Landschaft. Wir verraten euch, an welchen Schauplätzen in Tirol die Serie gedreht wurde.

Eins vorweg: Wo sich die schönen, alten Bauernhäuser aus „Team Alpin“ verstecken, ist leider top-secret. Weniger geheim ist dagegen der Drohnen-Flug im Intro. Hinter einem Gipfel taucht plötzlich ein türkisfarbener See auf. Dabei handelt es sich um den Achensee, den größten See Tirols.

Segeln am Achensee. Foto: Achensee Tourismus

Martina, Uli und Rupert betreiben ihre Alpinschule im fiktiven Ort „Engerberg“. In Wahrheit handelt es sich dabei um Reith im Alpbachtal, einem gemütlichen Dorf im Tiroler Unterland.

Immer wieder zu sehen ist der „Reither See“, ein kleiner Natur-Badesee mitten im Ort. Das „Sportgeschäft Schnellrieder“ aus der Serie nennt sich in Wirklichkeit „Sport H&N“ und ihr könnt dort Skier ausleihen oder Bergschuhe kaufen.

„Engerberg“ heißt in Wirklichkeit Reith im Alpbachtal. Foto: Matthias Sedlak

„Wenn ich in der Großstadt morgens um fünf Uhr aus dem Haus muss, leide ich Höllenqualen. Wenn ich in Tirol um fünf Uhr am Set ankomme, bin ich dankbar, dass ich existieren darf.“ – Johanna von Gutzeit

Ein Teil der Kletterszenen ist am Reintalersee in Kramsach entstanden. Foto: Gabriele Grießenböck

Die Episode „Kein Weg zu weit“ beginnt mit Mountainbike-Action auf dem fiktiven „Bad Rocket Man-Trail“. Leider handelt es sich dabei nicht um einen offiziellen Bike-Trail, sondern die Szenen wurden auf Wanderwegen in Alpbach gedreht.

Häuser in Holzbauweise: Alpbach hat die strengste Bauordnung Österreichs.

„Der Berg ist sicherlich ein anspruchsvollerer Drehort als die Stadt, aber das Auge wird hier jeden Tag aufs Neue beglückt.“ – Daniel Fritz

Die Mountainbike-Szenen wurden in Alpbach gedreht.

Der Hausberg des Serien-Ortes „Engerberg“ ist das Wiedersbergerhorn in Alpbach. Der 2.127 Meter hohe Berg ist sowohl für Sportler als auch Familien bestens geeignet.

Der Hausberg von Engerberg heißt in Wirklichkeit Wiedersbergerhorn.

„Die Klamm, in der wir die Wasserszenen gedreht haben, hat mich extrem beeindruckt.“ – Daniel Gawlowski

In der dritten Folge von „Team Alpin“ wird der Urlaub für die Familie von Cathrin und Frank zur Zerreißprobe. Beim Canyoning kommt es zum Eklat. Als Drehlocation diente die Zemmschlucht im Bergsteigerdorf Ginzling im Zillertal.

Die Zemmschlucht im Zillertal. Foto: Dominic Ebenbichler

Die Handlung von „Kein Weg zu weit“ spitzt sich schließlich dramatisch in einer Höhle zu. Als Location diente ein alter Bergwerksstollen in der Gallzeiner Klamm. Sie ist die „kleine Schwester“ der nahegelegenen Wolfsklamm und nach wie vor ein Geheimtipp für Naturliebhaber.

Klettergebiet „Zemmgrund“ in Ginzling. Foto: Tobias Madörin

Schlauchreiten, Rafting, Canyoning: Viele der Wassersport-Szenen aus „Team Alpin“ wurden in der Brandenberger Ache gedreht. Für echte Abenteuer im eiskalten Wasser solltet ihr zu „Sport Ossi“ in Kramsach gehen.

Die Kaiserklamm in der Brandenberger Ache.

In den Folgen „Kein Weg zu zweit“ und „Zweite Freiheit“ muss sich Rupert Dobler im Krankenhaus behandeln lassen. So bekommt auch die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck einen Auftritt. Das atemberaubende Bergpanorama hinter der Innsbrucker Klinik ist die Nordkette.

Die Nordkette wacht über Innsbruck.

Weitere Drehorte der bisherigen Episoden von „Team Alpin“ waren AngerbergBrandenbergKramsach, Hart im Zillertal, Hippach, FügenHochfügen und Fügenberg. Wir freuen uns schon auf die nächsten Folgen und halten euch auf dem Laufenden…

Klaus

Nach beruflichen Jahren in Übersee erkundet Klaus Brunner mit Kamera und Mikrofon seine alte Heimat Tirol. Home is where your heart is.

Zum Autor »

Keine Kommentare

nach oben
nach unten