Die besten Kartoffel-Rezepte: Kartoffelsuppe mit Kürbis, Zwetschken und Rotwein

Aktualisiert am 11.11.2019KlausKlaus

Kann man auch in der kalten Jahreszeit ausschließlich mit regionalen Produkten kochen? Klar doch! Kartoffeln – hierzulande „Erdäpfel“ genannt – halten den ganzen Winter lang und sind richtige Alleskönner. Außerdem lassen sie sich super mit anderen saisonalen Lebensmitteln kombinieren. Probiert es aus!

Kartoffelsuppe

Schwierigkeit: mittel

Zubereitungszeit: 50 min (mit Kochzeit für die Kartoffeln)

Portionen: 4

Zutaten

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Stangen Stangensellerie (Alternative: Lauch)
  • 1 Zucchini (200 g)
  • 2 Karotten (200 bis 300 g)
  • 4 kleine Kartoffeln (bevorzugte Sorten: Laura, Desiree oder Linzer Rose)
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 4 reife Zwetschken
  • 1 Glas Rotwein
  • 60 g Butter oder 6 Esslöffel Olivenöl

Wichtig! Ihr braucht eine Kartoffel-Presse. Solltet ihr keine zur Hand haben, fragt am besten bei eurer Mama oder Oma nach.

Schritt1: Die Kartoffeln kochen

Kartoffeln gründlich waschen und im zugedeckten Topf mit einem halben Liter Wasser auf mittlerer Flamme kochen lassen.

Tipp: Wenn die Erdäpfel in Bio-Qualität erhältlich sind, am besten mit Schale kochen, das macht die Suppe cremiger. Ansonsten geschälte Kartoffeln verwenden.

Nach 20 Minuten die Kartoffeln vom Herd nehmen und zugedeckt noch mindestens 10 Minuten auskühlen lassen.

Schritt 2: Die Gemüsebrühe zubereiten

Zwiebel schälen und in mittlere Würfel zerkleinern – die Stücke müssen nicht besonders klein sein.

Stangensellerie bzw. Lauch, Zucchini und Karotten in grobe Stücke schneiden.

Alles zusammen drei bis vier Minuten mit etwas Öl anschwitzen.

Anschließend einen Liter Wasser und einen halben Teelöffel Salz dazu geben. Den Topf zudecken und 25 Minuten lang kochen.

Schritt 3: Die Suppeneinlagen zubereiten

Während die Gemüsebrühe am Köcheln ist, ein kleines Stück Hokkaido-Kürbis in dünne Scheiben schneiden und mit ein wenig Öl jede Seite scharf anbraten.

Tipp: Die Sorte Hokkaido eignet sich besonders gut, weil sie dem Gericht eine schöne Farbe verleiht und sehr leicht aus regionalem Anbau in Bio-Qualität erhältlich ist. Außerdem ist die Schale essbar und man erspart sich das Schälen.

Vier reife Zwetschken (Pflaumen) halbieren und in einer Pfanne mit etwas Öl zwei Minuten lang auf hoher Flamme anbraten.

Die Pfanne vom Feuer nehmen, die Zwetschken wenden und auskühlen lassen.

Schritt 4: Die Kartoffelsuppe

Wenn die Gemüsebrühe fertiggekocht ist, das Gemüse mit einer Siebkelle herausnehmen.

Tipp: Das gekochte Gemüse kommt nicht in die Kartoffelsuppe, weil diese sonst grünlich werden würde. Mit dem Gemüse lässt sich aber eine leckere Sauce für Braten oder Kartoffelpüree herstellen, indem man es mit einem Glas Weißwein oder Bier, Salz und etwas Stärke (Maizena) kurz zum Kochen bringt und anschließend püriert.

Jetzt kommt Mamas Presse zum Einsatz: Gekochte Kartoffel passieren und in die Gemüsebrühe geben.

Ein Glas Rotwein, 1/3 Teelöffel Salz und 6 bis 8 Esslöffel Olivenöl hinzufügen.

Eine Minute lang mit einem Stabmixer pürieren.

Wichtig! Anschließend weitere drei Minuten kochen, damit der Alkohol komplett verdampft.

Die Suppe kurz abkühlen lassen und mit Salz, Pfeffer und Butter abschmecken.

Die Suppe in vier Tellern servieren und mit gebratenen Zwetschken, Kürbis und einigen Tropfen Trüffelöl garnieren.

Tipp: Keine allzu tiefen Suppenteller verwenden, damit die Suppeneinlagen nicht in der Suppe versinken.

Mahlzeit!

Die Rezepte für diese Blogserie hat Oscar Germes Castro für uns kreiert. In seinem Ein-Mann-Lokal „Oscar kocht“ in Innsbruck kocht der Wahl-Tiroler fleischlose Leckerbissen aus regionalen Zutaten in Bio-Qualität.

Fotos: Charly Schwarz

P.S. Pinn mich! :)

Die besten Kartoffel-Rezepte aus Tirol
Klaus

Nach beruflichen Jahren in Übersee erkundet Klaus Brunner mit Kamera und Mikrofon seine alte Heimat Tirol. Home is where your heart is.

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