5 Tipps für einen entspannten Skiurlaub in Tirol

Aktualisiert am 10.02.2020BenjaminBenjamin

Für die meisten von uns sollte ein Urlaub vor allem eines sein: entspannend. Das gilt natürlich auch für den winterlichen Ausflug in die Tiroler Berge. Doch Schlangen am Knödelbuffet oder der Hangover in Höhenluft sorgen schnell für schlechte Stimmung. Mit unseren fünf Lifehacks beugt ihr dem winterlichen Freizeitstress gezielt vor.

1. Es lebe die Nebensaison

Wer hat nicht schon einmal die Pensionisten beneidet, die ganz entspannt in der Nebensaison verreisen? Doch für Urlaub abseits der Weihnachtsferien muss man nicht unbedingt in Rente gehen. Schon ab März läuft der Betrieb in den meisten Skiorten etwas gemütlicher ab und viele große Skigebiete sind bis weit in den Frühling geöffnet. Wer sich mit dem Skiurlaub etwas gedulden kann, wird belohnt: mit längeren Tagen, leeren Pisten, freier Bahn zum Frühstücksbüffet und warmen Sonnenstrahlen.

Leere Pisten und warme Sonnenstrahlen: Skifahren im der Nebensaison.

2. Ohne Kater auf die Piste tigern

Auch abseits der Party in den Aprés Ski-Hütten gibt es nach Liftschluss rund um Tirols Skigebiete noch einiges zu erleben. In Serfaus wird bis Mitte April jeden Mittwoch die sogenannte „Adventure Night“ aufgeführt, ein Potpourri aus Balladen der erfolgreichsten Musicals. Auch ein abendlicher Besuch der Landeshauptstadt Innsbruck lohnt sich: Die Theater, Kinos und Restaurants der Stadt könnten mehrere Abende füllen. Generell gilt: Ihr habt mehr vom nächsten Skitag, wenn ihr Veranstaltungen besucht, die man noch aufrecht gehend verlässt.

Ohne Kater hat man mehr vom Skitag.

3. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Bei Schnee und Kälte lieber im Hotel bleiben? Von wegen. Die alte Weisheit unserer Eltern, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt, stimmt tatsächlich. Kleidungsstücke aus Fleece, Wolle oder Flanell halten besonders warm, da die luftigen Fasern die Temperatur speichern. Mit einer Mischung aus wärmenden Materialien direkt am Körper und wind- und wasserdichter Oberbekleidung kommt man gut durch einen langen Skitag.

Ist das Wetter mal nicht so einladend, hilft die richtige Bekleidung.

4. Mittags lieber snacken

Die letzten Schwünge, die Skier abstellen und dann die wohlverdiente Pause. In der Höhe schmeckt es irgendwie besonders gut, nicht? Doch um die Mittagszeit kann es auf den Hütten der Skigebiete ganz schön rundgehen. Wer sich lieber nicht um den letzten Germknödel streiten will, der kann sich ganz einfach mit einem kleinen Snack über die Mittagszeit retten und am Nachmittag das Kuchenbuffet der Skihütten plündern. Am Nachmittag hat man die Hütten manchmal ganz für sich allein.

Wer mittags snackt, kann am Nachmittag gemütlich das Kuchenbuffet der Skihütten plündern.

5. Smart reisen

Ein gutes Hotel zu reservieren ist für einen entspannten Skiurlaub die halbe Miete. Um sich gleich am ersten Tag diverse Ansteh-Exzesse zu ersparen, sollte man gleich den Rest online dazu buchen: Die passende Ausrüstung, den Skipass und den Skikurs kann man mit nur wenigen Klicks reservieren. Smart sollte auch die Anreise geplant sein: Mit dem Zug auf die Piste klingt im ersten Moment komisch, spart aber Zeit, Nerven und schlechtes Umwelt-Gewissen. Die Skigebiete St. Anton, Fieberbrunn oder die Skiwelt Wilder Kaiser liegen nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt. Seit dem diesjährigen Winter gibt es sogar den „Nightjet zum Schnee„, mit dem man bequem über Nacht anreisen kann. Das letzte Stück vom Bahnhof zur Unterkunft legen Wintersportler ganz einfach mit dem Bahnhofsshuttle zurück.

Mit dem ÖBB Nightjet kommt ihr quasi über Nacht von daheim in den Skiurlaub nach Tirol.

Benjamin

Benjamin Stolz liebt und lebt die Gegensätze des Alpenlandes. Als Tiroler mit Höhenangst, papiervernarrter Blogger und Stadtmensch vom Land ist er der Meinung, dass es in Tirol mehr zu entdecken gibt, als man glaubt.

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