SOKO Kitzbühel: Die Drehorte

10.01.2020KlausKlaus
Dreharbeiten zur 250. Folge des ORF-Krimi-Dauerbrenners.

„SOKO Kitzbühel“ ist eine der am längsten ausgestrahlten Krimiserien Österreichs. Ein Mitgrund für die Beliebtheit der Serie ist die spektakuläre Landschaft. Wir haben für euch einen Blick auf die Drehorte in und um Kitzbühel geworfen.

Dreharbeiten zur 250. Folge von SOKO-Kitzbühel.

Während im ZDF derzeit die 18. Staffel von „SOKO Kitzbühel“ läuft, folgt im Februar 2020 bereits die 19. Staffel im ORF. Auch in den neuen Folgen bekommen die SOKO-Ermittler Unterstützung von Hannes Kofler, dem berühmten Haubenkoch. Sein Restaurant, die Pochlarner Stuben, heißt in Wirklichkeit „Jägerwirt“ und befindet sich etwas außerhalb von Scheffau. Für alle, die vom Filmtourismus Hunger bekommen: Im Jägerwirt wird bodenständige Küche auf Spitzen-Niveau serviert.

Die Pochlarner Stuben heißt eigentlich Jägerwirt und befindet sich in Scheffau.

Die „Pochlarner Stuben“ liegt am Fuße eines majestätischen Bergmassivs: Dem Wilden Kaiser. Die einen sagen, Karl der Große sei im Felsen zu erkennen, andere sehen darin Kaiser Maximilian. Tatsächlich ist die Herkunft des Begriffs bis heute unklar und die Einheimischen nennen das Gebirge schlicht „Koasa“. Die schroffen Gipfel des Naturschutzgebietes sind vor allem bei Wanderern und Kletterern beliebt.

Der Wilde Kaiser ist häufig bei SOKO-Kitzbühel zu sehen.

Auch in der Folge „Alleingelassen“ spielt das Kaisergebirge eine zentrale Rolle. Eine Freundesgruppe verliert beim Bergsteigen eine Freundin und es kommt zu einer mysteriösen Mordserie. Die Felswand für die Kletterszenen befindet sich in der Nähe der Gruttenhütte, einer beliebten Schutzhütte des Alpenvereins am Fuße der Ellmauer Halt. Die Hütte liegt auf 1.620 Metern Seehöhe und ist die höchste Schutzhütte im Kaisergebirge.

Die Gruttenhütte in Ellmau.

Die Folge „Unerlaubte Nebenwirkungen“ findet ihr Finale in einem Steinbruch. Dabei handelt es sich um das „Hartsteinwerk Kitzbühel“, welches sich in Oberndorf in Tirol befindet. Auf halbem Weg zwischen St. Johann und Kitzbühel gelegen, ist das 2.100-Einwohner-Dorf eine gemütliche Alternative zu den betriebsamen Nachbarorten.

SOKO-Kitzbühel: Spannende Szenen in Oberndorf.

Eine der zentralsten Drehlocations für die Serie ist die mittelalterliche Altstadt von Kitzbühel. Die bunt bemalten Häuser bieten den Rahmen für die Fälle der SOKO-Kommissare. Vor allem in den älteren Kapiteln war der Eingang zur Polizeistation eine häufig zu sehende Kulisse. In Wahrheit handelt es sich dabei um die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel in der Josef-Pirchl-Straße. Das Innere der SOKO-Kommando-Zentrale sucht man hier jedoch vergeblich. Die Innenaufnahmen finden in einem Studio statt, welches leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Die Altstadt von Kitzbühel ist ein zentraler Drehort.

Ein ebenso wichtiger Ort für die Serie ist das Kitzbüheler Horn. Der Hausberg der Gamsstadt ist knapp 2.000 Meter hoch und bietet einen Panorama-Blick auf einige der höchsten Berge Österreichs. Das Kitzbüheler Horn ist von Kitzbühel, Oberndorf und St. Johann per Seilbahn zu erreichen. Die Folge „Goldrausch“ wurde zum Teil auf der Ganslern-Alm gedreht. Das Lokal liegt direkt an der „Streif“, der legendären Abfahrtspiste beim Hahnenkamm-Rennen.

Blick auf den Hahnenkamm vom Kitzbüheler Horn aus.

In der Episode „Durchtauchen“ wird der Schwimmtrainer Norbert Scheicher tot aufgefunden. Das SOKO-Team findet heraus, dass der Trainer seine Schützlinge gnadenlos gegeneinander aufstachelte, um sie zu Höchstleistungen zu pushen. Gedreht wurde in der „Badewelt St. Johann“. Das Erlebnisbad ist ganzjährig geöffnet und bietet eine moderne Ausstattung mit Sauna, Dampfbädern, Massage, Solegrotte und eigenem Kinderbereich.

Auch in St. Johann in Tirol wurde gedreht.

In Folge 239 bricht in Kitzbühel der Goldrausch aus und die SOKO-Ermittler werden anonym verständigt, dass im Wald eine Leiche liegt. Als Drehlocation diente die Brixentaler Ache. Der 28 Kilometer lange Fluss ist namensgleich mit dem Brixental, in dem sich die Orte Brixen im Thale, Kirchberg in Tirol und Westendorf befinden.

Blick aufs Brixental.

Im Kapitel „Es geschah an einem Nachmittag“ bekommen es Nina Pokorny und Lukas Roither mit einer Entführung zu tun. Die fieberhafte Suche nach dem Entführungsopfer treibt die Kommissare an ihre Grenzen. In dieser Episode bekommt das Jakobskreuz im Pillerseetal einen Auftritt. Das 30 Meter hohe Bauwerk gilt als das höchste Gipfelkreuz der Welt und hat einen Fahrtstuhl, mehrere Aussichtsplattformen und sogar Seminarräume zu bieten.

Julia Cencig alias Nina Pokorny vor dem Jakobskreuz im Pillerseetal.

Ausblick auf die 19. Staffel

Nicht nur die Ermittlungen halten das „SOKO“-Team auf Trab, auch privat kommen die Kommissare nicht zur Ruhe. Beziehungen bekommen einen harten Dämpfer, Sinnkrisen werden überstanden und schwere Prüfungen sind zu bestehen. Als ob das alles nicht genug wäre, gilt es 13 neue Mordfälle aufzuklären. Neben Jakob Seeböck sind wieder Julia Cencig, Ferry Öllinger, Andrea L’Arronge, Heinz Marecek, Veronika Polly und Felix Kreutzer zu sehen.

Hannes Kofler (Heinz Marecek) und Gräfin Schönberg (Andrea L’Arronge) mischen sich wie immer in die Ermittlungen ein.

SOKO-Kitzbühel im TV

Die 13 Folgen der 18. Staffel von „SOKO Kitzbühel“ werden freitags um 18 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Staffel 19 wird ab 04. Februar 2020 immer dienstags um 20:15 Uhr im Programm von ORF 1 gezeigt.

Fotos vom SOKO-Set: ORF/Gebhardt Productions/Stefanie Leo

Klaus

Nach beruflichen Jahren in Übersee erkundet Klaus Brunner mit Kamera und Mikrofon seine alte Heimat Tirol. Home is where your heart is.

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