12 Dinge, die im Familienurlaub in Tirol anders sind

24.06.2020ChristinaChristina

Der Sommer naht, die Ferien kommen. Ein Urlaub zu Hause kann genauso spannend sein, wie fremde Länder zu entdecken. Auf näherem Blick sind die Erlebnisse gar nicht so anders, wie man meinen könnte.

1. Sommerfrische statt Hitzewelle

Die Sommer in Tirol sind vergleichsweise milde, was für die Bewegung an der frischen Luft sehr angenehm ist. Die Wärme genießen, anstatt zu schwitzen oder sich im Bach abkühlen, sollte es doch einmal zu heiss werden.

Erfrischung am „Wilde Wasser Weg“ im Stubaital, Foto: Ramon Haindl

2. Laubbaum statt Sonnenschirm

Tirol ist dicht bewaldet. Fast überall findet sich ein schattiges Plätzchen wo man rasten oder ein Schläfchen machen kann.

Chillen bei Reutte, Foto: Gerhard Klocker

3. Schnecken statt Muscheln

Zwar findet man sie nicht millionenfach an einer Stelle, dafür sind sie ebenso schön anzusehen wie Muscheln. Weinbergschnecken darf man betrachten und dann ganz sachte wieder auf ihren Weg entlassen.

Weinbergschnecke im Thomaseeg über Zirl, Foto: Martina Wiedenhofer

4. Bergwind statt Meeresbrise

Der Bergwind riecht nicht nach Salz, aber kühlt an heißen Tagen genauso zuverlässig.

Bei St. Ulrich am Pillersee, Foto: Christina Schwemberger

5. Moosbett statt Sandstrand

Warmen weichen Sand unter den Fußsohlen zu spüren, hat was. Aber habt ihr schon einmal probiert, auf kühlem Moos zu laufen? Das geht auch in der Mittagshitze.

Weiches Moos im Yuppi Zauberwald in Reith im Alpbachtal, Foto: Robert Pupeter

6. Dämme statt Burgen

Beim Bau von Dämmen im Bach ist genauso viel Geschick gefragt wie beim Sandburgenbauen. Es macht auch mindestens genauso viel Spaß.

In der Tiefenbachklamm bei Kramsach, Foto: Robert Pupeter

7. Moosbeernocken statt Zitroneneis

Zuerst sammeln, dann gemeinsam zubereiten. Die Moosbeernocken hinterlassen blau gefärbte Zungen und schmecken unvergleichlich gut.

Blaue Zungen auf der Trelebitschalm in Osttirol, Foto: Sebastian Höhn

8. Badesee statt Salzwasser

Das Wellenreiten fällt zwar aus, dafür kann im Wasser getaucht werden, ohne dass die Augen brennen. Kristallklar heißt eben kristallklar.

Kampler See im Stubaital, Foto: Robert Pupeter

9. Adlerkreisen statt Möwenkreischen

Zugegeben, einen Steinadler in der freien Natur zu sehen, ist ein Glücksfall. Dafür gibt es jede Menge anderer Alpenvögel, die man auf Wanderungen erblicken kann. Zum Beispiel die Alpendohle, die gerne über Tirols Gipfel kreist.

Alpendohlen im Rofangebirge, Foto: Laurin Moser

10. Rudern statt Treten

Statt ist hier nicht richtig, denn in Tirol kann beides gemacht werden. Das Rudern oder Tretbootfahren trainiert Arme und Beine der Eltern, während die Kinder ins Wasser springen.

Rudern auf dem Hechtsee, Foto: Monika Höfler

11. Kaiserschmarrn statt Crepes

Fast der gleiche Teig, aber anders zubereitet. Mit viel Zucker und Marmelade. Schmeckt in der Höhe am besten.

Kaiserschmarrn auf der Tulfeinalm, Foto: Jörg Koopmann

12. Brunnenwasser statt Plastikflaschen

Wie wertvoll es ist, klares Wasser direkt vom Brunnen zu trinken, wird erst dann wieder bewusst, wenn man woanders Trinkwasser in Flaschen kaufen muss.

Klares Brunnenwasser im Thomasegg über Zirl, Foto: Martina Wiedenhofer

 

Christina

Mit ihrem Blick für Details erkundet Christina Schwemberger Land, Stadt und Leute und bringt die Eigenheiten der Tiroler mit einem Augenzwinkern auf den Punkt.

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6 Kommentare

reitergeorg

wo bleibt osstirol erwähnt ,wir suchen leider meistens vergeblich

Christina

Lieber Herr Reiter, Danke für Ihre Anregung, wir werden sie gerne aufnehmen. Liebe Grüße Christina

georg reiter

über osttirol schreiben sie viel zu wenig

Elisabeth

Bin zwar schon alt, aber die Vorschläge für Kinder finde ich super - - auch für mich. Danke, gut gemacht! Weiter so und vielleicht auch einmal etwas für "ältere" Personen ?

Christina

Liebe Elisabth, vielen Dank für das Lob, das freut mich sehr :-) Und Danke auch für die Anregung, die ist sehr wertvoll. Liebe Grüße Christina

Heidrun Geißler

Hallo ihr lieben,

wunderschön zu lesen und zu gucken. Sehr sehr schön. Wie kommt man an so schöne Unterkünfte für einen erholsamen Urlaub an so einen See und Stadtnähe. Wir würden da sehr gern auch Urlaub machen.

Viele Grüße aus Jena

Heidrun Geißler

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