5 Dinge, die ihr an einem Sommerabend in Innsbruck machen solltet

Aktualisiert am 20.07.2020BenjaminBenjamin
Blick auf Innsbruck von der Hungerburg. Foto: Verena Kathrein

Ihr seid auf Geschäftsreise oder bleibt nur eine Nacht in Innsbruck? Dann haben wir ein paar Tipps für den kurzen Zwischenstopp in der Tiroler Landeshauptstadt.

1. Bars mit Ausblick

 

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In Innsbruck gibt es viele Bars auf dem Erdboden, die einen Besuch wert sind. Doch in der Rooftop Bar im Hotel Adlers hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die umliegende Berglandschaft. Das 360 Grad ist längst für seinen Glaszylinder bekannt, von dem aus die Gäste in der Innenstadt Drinks schlürfen. Etwas abgeschiedener ist das Deck 47. Am Boden, aber dafür direkt vor dem Baggersee in der Rossau gelegen, kann man hier bei schöner Aussicht auch gut speisen. Außerdem ist hier auch noch ein Sprung ins kalte Nass möglich, ab 18 Uhr sogar gratis.

2. Abendliche Kultur genießen

Das Alternativ-Kino „Cinematograph“ in Innsbruck. Foto: David Schuchter/Anna Pichler

An lauen Sommerabenden machen Kunst und Kultur richtig Vergnügen. Die gut klimatisierte Taxispalais Kunsthalle Tirol hat immer donnerstags ihre Pforten bis 20 Uhr geöffnet. In der aktuellen Ausstellung „Joyful Revolutionary“ werden die Siebdrucke der Pop-Art-Nonne Corita Kent gezeigt. In Innsbruck gibt es auch mehrere kleine und größere Kinos, die einen Besuch wert sind. Leokino und Cinematograph punkten mit einer feinen Auswahl internationaler Filme, die in der Regel in Originalsprache mit Untertitel gezeigt werden. Sehr sehenswert ist auch der „Kultursommer“ im Zeughaus, bei dem Theater, Kino und Konzerte unterm Sternenhimmel und vor historischer Kulisse auf dem Programm stehen.

3. Sonnenuntergang auf der Hungerburg

Mit einem abendlichen Spaziergang auf die Hungerburg kann man den Sonnenuntergang zu einem Erlebnis machen Foto: Verena Kathrein

Die schönsten Dinge im Leben sind bekanntlich kostenlos. So ist es auch mit einem Sonnenuntergang in Innsbruck. Mit einem abendlichen Spaziergang (oder einer 10-minütigen Busfahrt) auf die Hungerburg kann man den Moment, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet, zu einem Erlebnis machen. Von der Mauer auf der Hungerburg Talstation aus fühlt man sich wie auf einem Balkon. Die letzten Sonnenstrahlen werfen oranges Licht über die Stadt und der Inn glänzt wie eine goldene Kette. Wer möchte, kann von der Hungerburg aus in ca. 30 Minuten die Arzler oder die Umbrüggler Alm erreichen. Bei einem Kaspressknödel und einem eiskalten Bier ist der Sonnenuntergang gleich nochmal schöner. Das klingt kitschig? Überzeugt euch selbst!

4. Den Tag auf der Innmauer ausklingen lassen

 

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Auch der nächste Tipp fällt unter die Kategorie „Low Budget“: Die Füße baumeln lassen, vom Inn gekühlte Luft atmen und die letzten Sonnenstrahlen abbekommen? Was Innsbrucks Studierende der nahe gelegenen Universität schon längst praktizieren, lohnt sich auch für Stadt-Besucher. Mit ausreichend Abstand findet jeder ein Plätzchen an der breiten Betonmauer am Innrain – auch in der Wiese dahinter gibt es ausreichend Platz für ein Picknick. Getränke oder Musik muss man sich selbst mitbringen.

5. Abendliche Radtour am Inn

Der Inn hat viele Gesichter. Deshalb lohnt es sich auch bei einem kurzen Stadtbesuch, ein IVB-Stadtrad zu mieten und an den Ufern entlangzufahren. In Richtung Westen kann man über die Höttinger Au bis an den Innstrand in Kranebitten fahren. Östlich ist ein Halt beim Sillzwickel ein Muss, an dem die Sill in den Inn mündet. Weiter in diese Richtung geht es durch das O-Dorf, in dem die heute bunten Olympia-Hochhäuser von 1964 stehen, bis zum schmucken Städtchen Hall in Tirol, das nur einen Steinwurf von Innsbruck entfernt liegt.

Habt einen schönen Abend in Innsbruck!

Benjamin

Benjamin Stolz liebt und lebt die Gegensätze des Alpenlandes. Als Tiroler mit Höhenangst, papiervernarrter Blogger und Stadtmensch vom Land ist er der Meinung, dass es in Tirol mehr zu entdecken gibt, als man glaubt.

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